{"id":330,"date":"2011-11-30T07:12:42","date_gmt":"2011-11-30T07:12:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/?p=330"},"modified":"2011-11-30T07:14:56","modified_gmt":"2011-11-30T07:14:56","slug":"lauchstadter-schiedsrichter-unter-zeitdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/?p=330","title":{"rendered":"Lauchst\u00e4dter Schiedsrichter unter Zeitdruck"},"content":{"rendered":"<h1>Erst kein Schiri, dann zu viele<\/h1>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1321007834167&amp;openMenu=1012902958704,1154945382124&amp;calledPageId=1154945382124&amp;listid=1018620714817\" target=\"_blank\">VON CHRISTOPH KRAUSE-FIEDLER UND ANKE LOSACK<\/a>,<br \/>\n29.11.11, 20:03h, aktualisiert 29.11.11, 21:54h Quelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1321007834167&amp;openMenu=1012902958704,1154945382124&amp;calledPageId=1154945382124&amp;listid=1018620714817\" target=\"_blank\">www.mz-web.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/andreas.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-331\" title=\"andreas_schaefer\" src=\"https:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/andreas.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/andreas.jpg 480w, https:\/\/www.vfb-bad-lauchstaedt.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/andreas-300x178.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viel zu diskutieren gab es schon vor dem Anpfiff der Bezirksligapartie. (FOTO: RALF KANDEL)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SANGERHAUSEN\/MZ.<\/strong> Von wegen ein &#8222;geruhsamer&#8220; Sonntag. Jede Menge Hektik gab es schon vor dem Punktspiel der Handball-Bezirksliga zwischen dem HSV Sangerhausen und der TSG Gymnasium Querfurt (Anwurf 15 Uhr). Ratlose Zuschauer, diskutierende Spieler, erst fehlende, dann zuviele Schiedsrichter.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach. Zum wiederholten Male reisten keine Schiedsrichter zu einem Bezirksliga-Duell in Sangerhausen an. &#8222;Ein Querfurter erz\u00e4hlte, er habe einen Anruf gehabt, dass die Schiedsrichter sp\u00e4ter k\u00e4men. Wie viel zu sp\u00e4t konnte er allerdings nicht konkret sagen&#8220;, erz\u00e4hlte Sangerhausens Vorsitzender Hans-Joachim Sandrock. Die Vereine mussten also handeln. Sowohl der Gastgeber, als auch die Querfurter waren sich einig, dass die Partie von zwei Schiedsrichtern der Hausherren geleitet wird, um einen Ausfall zu vermeiden. Reiner Franke und J\u00fcrgen M\u00fcller, eigentlich zum Zuschauen in die Halle gekommen, erkl\u00e4rten sich bereit. Mit einer halbst\u00fcndigen Versp\u00e4tung begann das Spiel. Nachdem f\u00fcnf Minuten absolviert waren, es stand 2:2, erschienen die angesetzten Unparteiischen, Lars Bergmann vom SV Steuden und Andreas Sch\u00e4fer vom VfB Bad Lauchst\u00e4dt, sowie Zeitnehmerin Sophie Paizoni, ebenfalls aus Bad Lauchst\u00e4dt. Die 20-J\u00e4hrige war die Fahrerin, da die beiden Herren keinen F\u00fchrerschein besitzen. In Sangerhausen angekommen lie\u00df Bergmann die Partie unterbrechen und verlangte, unter ihrer Regie neu zu beginnen, so Paizoni.<\/p>\n<p>Doch nun &#8222;streikten&#8220; beide Mannschaften und waren sich einig: Unter dem Motto &#8222;Wer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben&#8220; spielten sie die Partie unter Leitung der beiden Sangerh\u00e4user Referees weiter. Das f\u00fchrte erneut zu Diskussionen mit den angesetzten Unparteiischen, die es dann allerdings so hinnahmen. Mussten sie auch, denn das besagt das Handball-Regelwerk. Sachsen-Anhalts Schiedsrichterlehrwart Martin Harms findet es im Regelbuch auf Anhieb: &#8222;Regel 17.5 besagt, grunds\u00e4tzlich muss das Spiel von den selben Schiedsrichtern geleitet werden.&#8220; Damit sei der Fall eindeutig, so Harms, wenn die beiden Sangerh\u00e4user das Spiel angepfiffen haben, m\u00fcssen sie es auch zu Ende pfeifen.<\/p>\n<p>Bis die Mannschaften die Versp\u00e4tung und die Unterbrechungen verarbeitet hatten, und endlich wieder ein richtiger Spielfluss aufkam, waren zehn Minuten gespielt. Es hie\u00df 4:3 f\u00fcr die Gastgeber. Bis zur 45. Minute war die Partie recht ausgeglichen. Dann \u00fcbernahm Sangerhausen das Zepter und machte den 28:22-Erfolg perfekt. &#8222;An den Schiedsrichtern hat es nicht gelegen&#8220;, sagte Querfurts Trainer Maik Pfannschmidt. Es sei ein sehr faires Spiel, mit nur jeweils einer Zeitstrafe gewesen. Als die Partie abgepfiffen wurde, hatte das angesetzte Trio l\u00e4ngst die Halle verlassen. Wie sich herausstellte, war das Gespann kurzfristig nach Absage der eigentlichen Referees eingesprungen. Und Sophie Paizoni erkl\u00e4rte den Grund des Zusp\u00e4tkommens: &#8222;Wir hatten alle drei um 12.15 Uhr bzw. 13 Uhr Spiele an unterschiedlichen Orten zu leiten und kamen in Zeitverzug.&#8220; Paizoni selbst pfiff in Merseburg ein Spiel, Bergmann eines in Wei\u00dfenfels. Den musste sie dann mit dem Auto abholen. Weiter ging die Reise nach Schafst\u00e4dt, wo Sch\u00e4fer gerade eine Begegnung abgepfiffen hatte. &#8222;In Schafst\u00e4dt starteten wir 14.45 Uhr. Es war nicht zu schaffen bis zum Anwurf um 15 Uhr in Sangerhausen&#8220;, sagte die 20-J\u00e4hrige. Die Drei hegten Bedenken, doch nach R\u00fcckfrage beim Schiedsrichter-Ansetzer fuhren sie los.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst kein Schiri, dann zu viele VON CHRISTOPH KRAUSE-FIEDLER UND ANKE LOSACK, 29.11.11, 20:03h, aktualisiert 29.11.11, 21:54h Quelle: www.mz-web.de &nbsp; &nbsp; Viel zu diskutieren gab es schon vor dem Anpfiff der Bezirksligapartie. (FOTO: RALF KANDEL) &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; SANGERHAUSEN\/MZ. Von wegen ein &#8222;geruhsamer&#8220; Sonntag. 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