VfB Bad Lauchstädt – TSV Reichardtswerben 32:20 (HZ 15:7)
Christoph Schmädicke, hier auf einem Archivbild, erzielte in beiden Spielen insgesamt 26 Tore für die Lauchstädter
Gleich zwei Kantersiege gab es Heimspielwochenende der Lauchstädter Männermannschaften die sich gegen die Teams aus Reichardtswerben und Großkorbetha durchzusetzen hatten.
Als erstes ging dabei die Erste an den Start und traf dabei auf den Aufsteiger aus Reichardtswerben, die nach ihrem Intermezzo mit dem HC Burgenland, als sie unter SG Saaletal firmierten, nun wieder dort angelangt sind, wo sie schon vorher aktiv waren, nämlich in der Bezirksliga.
Das Auftaktspiel konnten die Gäste siegreich gestalten, während die Lauchstädter in Langenbogen Federn lassen mussten. Damit dies nicht so bleibt legten die Lauchstädter los wie die springwörtliche Feuerwehr und konnten sich sofort auf 8:2 absetzen. Dabei ragte aus der guten Mannschaftsleistung Taric im Tor und Schmädicke auf dem Feld noch heraus. Zur Halbzeit führten die VfBler mit 15:7 und ließen auch in der zweiten Halbzeit nicht locker. Über 18:10 und 24:14 wurde die Vorentscheidung herbeigeführt, die schließlich in einem 32:20 Heimsieg mündete. Verbesserungspotential gab es trotzdem. Die Chancenverwertung lässt bei 26 vergebenen Torchancen genauso Luft nach oben, wie die Vielzahl vorhandener Deckungsfehler in der Partie.
mit 8 Toren in der zweiten Partie sicherte sich Gerlach Platz 2 des Schützenklassements
VfB Bad Lauchstädt II – TSV Großkorbetha 37:26 (HZ 18:14)
Im zweiten Spiel gastierte der TSV Großkorbetha bei der VfB Reserve. Nachdem die Partien gegen den SV Steuden in der Vorwoche deutlich zugunsten der Goethestädter gestaltet werden konnte, galt dies auch für die zweite Partie in der Kreisklasse. Dabei zeigte der VfB im Vergleich zur Vorwoche eine bunt durchmischte Sieben, die nach zahlreichen Absagen aber in der Not durch die Sportfreunde Gerlach und Christoph Schmädicke aufgefüllt werden konnte. Ein Glücksgriff, wie sich später herausstellen sollte, denn beide führten am Ende das Klassement der Torschützen an.
Einzig beim 1:1 und späteren 8:8 konnten die Gäste den Ausgleich in der Partie herstellen, ansonsten zeigten sich die Lauchstädter souverän und ließen sich auch nicht von der mittlerweile gewohnten Härte einzelner Gegenspieler beeindrucken. Bis zur Halbzeit hielt sich das Ergebnis beim 18:14 noch in Grenzen, erst im zweiten Durchgang wurde es schließlich deutlich. Mitte der zweiten Halbzeit fiel die Vorentscheidung beim 30:22, so dass letztlich auch alle Akteure einmal eingesetzt werden konnten. Die Lauchstädter grüßen damit auch nach dem zweiten Spieltag von der Tabellenspitze, eine vielleicht unerwartete aber doch schöne Momentaufnahme zu Saisonbeginn.
VfB mit: Kelling; Stephan – Schönburg, K.-J.; Karrasch; Runkel; Dietze (1); Otto (2); Schmädicke, R. (2); Pohl, R. (4); Pohl, P. (5); Gerlach (8); Schmädicke, Chr. (15)
Artikel aus Gästesicht
Handballer mit Auswärtsniederlage
Erstellt: 03. Oktober 2016
Ab wann werden Duelle zum Klassiker? Diese Frage stellten sich die TSV-Handballer am letzten Wochenende eher nicht. Vielmehr ging es darum, eine spielfähige Mannschaft nach Schafstädt zu schicken, wo die Reserve des VfB Bad Lauchstädt wartete. Die Goethestädter hatten sich zur neuen Saison, ebenso wie Großkorbetha, entschieden, in der Kreisklasse anzutreten. Bei Großkorbetha fehlten im Vergleich zur Vorwoche einige Spieler. So mussten Wilfert, Jahnke und Albrecht absagen, Torhüter Schmidt hat sich leider komplett abgemeldet. Zudem wird Sportfreund Köhler arbeitsbedingt kaum noch zu Spielen kommen können. Dazu gibt es noch eine Reihe Langzeitverletzter, sodass zum zweiten Saisonspiel nur 9 Spieler zur Verfügung standen. Der Rückraum war komplett besetzt, auf Außen und am Kreis musste improvisiert werden. Auf letztgenannter Position musste nun Kahl ran, die Außen wurden durch Hunold und Arlt beackert. Zum ersten Torerfolg kamen jedoch die Gastgeber. Der TSV konnte ausgleichen und hatte auch sofort Grund zu meckern. Ein Foul an Schmidtke, für das man bei ordentlicher Regelauslegung direkt zum Duschen geschickt wird, blieb für den Gegner folgenlos. Das Ganze wiederholte sich – mit anderen Akteuren – wenige Minuten später, wieder ohne Bestrafung. Spätestens hier wurde deutlich, dass die Schiedsrichter auf einem relaxten Wochenendtrip waren und überhaupt kein Interesse daran hatten, dieses Spiel entsprechend aktueller Regeln zu leiten. Dass es am Ende für beide Mannschaften deutlich mehr Strafen hätte geben müssen, darüber waren sich die Spieler nach dem Spiel einig. Nur was nützt es, wenn gerade die Akteure, die zu Spielbeginn schon hätten Rot sehen müssen, am Ende die Torschützenliste mit meilenweit Vorsprung anführen? Es ist müßig drüber zu diskutieren, wie das Spiel verlaufen wäre, der TSV hatte es ja selbst in der Hand, gegenzuhalten. Das fand aber nur in den Anfangsminuten statt. Bad Lauchstädt legte vor und bis zum 8:8 blieb der TSV auch dran. Sollte man erfolgreiche Strategien beibehalten? Die Meisten werden sicher mit Ja antworten. Nicht so die TSV-Spieler. Es lief über den Rückraum, wenn man geduldig seine Chancen herausspielte. So sah’s jedenfalls von außen aus. Wenn jedoch Unberechenbarkeit einen Namen hätte, käme Großkorbetha sicher drin vor. 8 Spieler mit eigenen Ideen, wie man zum Torerfolg kommen könnte. Die Diskussionen würden wahrscheinlich jetzt noch laufen, wenn wir uns nicht irgendwann gegen 19 Uhr voneinander verabschiedet hätten. So nahm das Schicksal seinen Lauf und Bad Lauchstädt konnte beim 11:8 erstmals mit 3 Toren in Führung gehen. Beim 16:10 war der Vorsprung verdoppelt und Torhüter Scheibe hatte da auch schon einen brummenden Kopf (nein, wir unterstellen bei Kopftreffern ohne Bedrängnis nie Absicht!). Bis zur Halbzeit konnte Großkorbetha auf -4 verkürzen, mit 18:14 ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Bei Großkorbetha schwanden nach und nach die Kräfte, bis zum 25:20 blieb der Rückstand im Rahmen. Der individuellen Klasse der Toptorschützen Bad Lauchstädts konnte man jedoch nichts entgegensetzen, sodass mit fortschreitender Spieldauer der Rückstand weiter anwuchs. Über die Stationen 29:21 und 33:23 setzte sich der Gastgeber am Ende deutlich und verdient mit 37:26 durch. Verdient, weil man die neuen Festspielregeln für sich zu nutzen wusste, weil man konsequenter in der Abwehr agierte und im Angriff auf allen Positionen mindestens einen Tick energischer agierte als der TSV.
Wie es dem TSV mit dieser Zusammenstellung in der Bezirksklasse ergangen wäre, möchte man sich lieber nicht ausmalen. Die im April geäußerten Befürchtungen, Spielerausfälle nicht kompensieren zu können, bewahrheiten sich leider. Doch wir blicken weiter vorwärts. Kurzfristig werden zwei neue Spieler zu uns stoßen, die uns verstärken werden. Im nächsten Spiel am 23.10. werden sicher auch wieder Spieler mit an Bord sein, die jetzt aus verschiedenen Gründen fehlten. Und dann ist auf allen Positionen auch wieder Entlastung möglich.
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